Neues Medikament zur Varroabekämpfung


 Im Kölner Stadtanzeiger vom 13./14.01.2018, Seite 14 war zu lesen, dass Forscher der Universität Hohenheim

                                  Lithiumchlorid


als Mittel zur Bekämpfung der Varroamilbe entdeckt haben. Sie berichten, dass Lithiumchlorid


-   leicht herstellbar und relativ preiswert sei

-   in Zuckerwasser aufgelöst und an Bienen gefüttert werden kann

-   nach bisherigen Erkenntnissen keine gefährlichen Nebenwirkungen

    für Bienen, Imker und Verbraucher zeigt

-   bisher keine Anzeichen der Anreicherungen im Honig erkennen lässt .


Zur Erteilung der behördlichen Zulassung bzw. der Markteinführung sind jedoch noch weitere Untersuchungen/Tests erforderlich.


                                                                                                 Geb., 15.01.2018      ____________________________________________________________________________________

 

Offener Brief von Hans Rahn, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit im Imkerverein Wiehl vom 04.07.2018 an:

 

Name:           Sebastian Klein

E-Mail:         kontakt@sebastiabklein.net

Adresse:        Am Brunnen 8, 51580 Kürten

Betreff:        100000 Neue fleißige Mitarbeiter

Nachricht:     

 

Hej Sebastian,

dieses ist ein offener Brief und betrifft dein Geschäftsmodell Bee - Rent  mit der Volksbank Oberberg.

Als Franchise - Unternehmer ist die Geschäftsidee an sich in Ordnung (du hast Gesundheitszeugnisse für die Bienen und sie sind gemeldet).

Du handelst nicht mit Maschinen oder Hunden, die man an der Leine kontrollieren kann, sondern mit Wildtieren, die in einem ca. 4 km großen Radius unkontrolliert fliegen. Auch das wäre nicht zu beanstanden.

Die Oberbergischen Imker imkern überwiegend in Reinzucht (gefördert durch die Kreisverwaltung) mit der Rasse "CARNICA", wie du es ja aus deinem Verein in Odenspiel kennst. Die von dir vermietete Bienenrasse ist eine "BUCKFAST" - Biene.

Wie wird eine neue, von BUCKFAST begattete CARNICA - Königin sein?   noch sanftmütig etc. .............?

Bei unserer ersten Begegnung  - Unter der Hardt - war ich von der anderen " Bienenrasse" in meiner direkten Nachbarschaft verärgert. Du hast ohne eine Mitteilung deine 17 Bienenstöcke aus Thüringen ca. 300 mtr. neben meinem Stand plaziert. Du hast dich für dieses Vorgehen mit Zeitmangel entschuldigt.

Jetzt sind alle Imker im Kreis betroffen.

In Wiehl z.B. haben 70 Imker ca. 450 Völker, im Kreisgebiet ca. 450 Imker, in 16 Vereinen, ca. 2800 Völker.

Die Möglichkeit mit Imkern und Vereinen zu klären, wo deine Völker gut aufgestellt werden können, dabei jedoch die ehrenamtliche Reinzucht nicht zu gefährden, hast du nicht für nötig gehalten! Es wurden über deine unwissenden Geschäftspartner, deine Bienen nach Interesse der Volksbankmitarbeiter verteilt.

Es ist m.E. menschlich und kollegial ein ganz schlechter Stil , so eine an sich gute Sache anzugehen.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Hans Rahn

 

Obmann für Öffentlichkeitsarbeit im Imkerverein Wiehl